Aktuelles


Wenn sich Ärger mal nicht vermeiden lässt

Der BDAT bietet seit dem 01.04.2016 in Kooperation mit einem Rechtsanwalt und den Mitgliedsverbänden eine Rechtserstberatung an. Der Verband Hessischer Amateurtheater hat den entsprechenden Vertrag dazu unterschrieben, so dass unsere Mitgliedsbühnen dieses Angebot in Anspruch nehmen können.
Nähere Infos dazu hier: http://www.bdat.info/cms/front_content.php?idcat=343&lang=1


[Veröffentlicht am 29.04.2016]




Und das hat die Statistik 2015 ergeben.....

In diesem Jahr stellen wir erstmals eine kleine Übersicht über die mit der Statistik-Abgabe gesammelten Erkenntnisse vor. Wir werden versuchen, dies in jedem Jahr erneut zu veröffentlichen.

Das Jahr 2015:

Der Verband Hessischer Amateurtheater e.V. besteht aktuell - im Februar 2016 - aus 215 Bühnen/Theatergruppen mit fast 13.500 Mitgliedern, davon sind knapp 2.000 Kinder und Jugendliche. Es wurden 365 Werke inszeniert (Improvisationen/historische Stadtführungen u. Ä. wurden jeweils als ein Werk berücksichtigt), davon 244 Neuinszenierungen in fast 2.000 Aufführungen, die knapp 250.000 Zuschauer mit Applaus bedachten.

Das sind beachtliche Zahlen, die uns in den Verhandlungen mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst um weitere Zuschüsse für Seminare und andere Projekte weiterhelfen können. Wir sind überzeugt, dass uns mit der Statistik nicht immer alle Kinder und Jugendliche innerhalb der Mitgliederzahlen gemeldet werden - aber ausgerechnet diese sind besonders bedeutend! Daher bitten wir eindringlich alle Bühnen, auch in die Bühnen integrierte Ki-Jus aufzuführen, um diese Zahlen entsprechend abbilden zu können!

Die beliebtesten Theaterverlage, wenn Stücke eingekauft wurden, waren der Deutsche Theaterverlag Weinheim an erster Stelle, gefolgt von "Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten", kurz und besser bekannt als VVB-Verlag und vom Plausus Theaterverlag. Weiter waren sehr beliebt: der Reinehr Verlag sowie der Verlag für Kindertheater Weitendorf. Die ganz überwiegende Zahl - und das ist schon ein wenig überraschend - waren jedoch die Eigenproduktionen und die eigenen Bearbeitungen bereits vorhandener Themen, wie z. B. Märchenstoffe oder Geschichten aus Klassik und Antike. Zum ersten (registrierten) Mal waren auch zwei Werke nach Terry Pratchett vertreten, vielen durch die "Scheibenwelt"-Romane bekannt.

Wir haben die verschiedenen Genres zwar nicht eigens erfragt, aber soweit es sich überblicken lässt, führen im Erwachsenentheater die modernen Komödien die Liste an, gefolgt von Adaptionen nach Shakespeare, Goethe und Co. Im Kindertheater (mindestens 80 Werke) führen unangefochten die Grimmschen Märchen-Bearbeitungen - Aschenputtel, Froschkönig, Schneeweißchen und Rosenrot, Rumpelstilzchen - die bekanntesten waren wieder alle dabei. Aber auch der Räuber Hotzenplotz, Pettersson und Findus, das kleine Gespenst, Pippi Langstrumpf und Asterix und Obelix waren vertreten, z. T. mehrfach. Das Jugendtheater hatte einige eigene Themen, aber auch "Das Tagebuch der Anne Frank" und "Die Welle" waren unter den Werken. Um noch besser über die Art der Inszenierungen informiert zu sein, wäre es toll, wenn hinter den Werken auch gleich das jeweilige Genre (z. B. "Komödie f. Erw.; Kinderkrimi; Insz. für Jugendliche o. Ä.) angegeben werden könnte. Wir möchten dies aber nicht auch noch eigens abfragen, um unsere Vorständler, die das Formular bearbeiten müssen, nicht zu überfordern. Manches ist auch offen ersichtlich (Märchen z. B.), anderes nicht ohne mühsame Google-Recherche.

Die überwiegende Anzahl der Bühnen spielen im Saal (über 170), wir vereinigen aber auch - trotz häufiger gleichzeitiger Mitgliedschaft im VdF - auch fast 30 Bühnen im LV, die mindestens ab und zu auch Freilichtinszenierungen durchführen. Immerhin 88 Bühnen geben an, Theater mit Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen zum machen - ein Grund, warum wir glauben, dass noch viel mehr Ki-Jus in unseren Theatergruppen integriert sind (auch ohne eigenständige Ki-Ju-Gruppen) als die o. g. Zahl aussagt. Aber auch Mundarttheater ist oft vertreten, ebenso einige Male Senioren- bzw. Mehrgenerationen- und inklusives Theater, ebenso wie Kabarett und Improvisations-Theater oder fremdsprachige Inszenierungen (vier englische Theatergruppen, von denen jedoch augenscheinlich nur zwei gespielt haben, und mindestens ein Werk in französischer Sprache). Auch "Event-Theater" wie Krimi-Dinner, Krimi-Wanderungen und Erlebnisführungen waren unter den Werken.

Leider haben aber auch fast ein Viertel der Bühnen (insgesamt 55) letztes Jahr nicht gespielt. Sofern die "Formular-Ausfüller" nicht einfach zu bequem waren, die entsprechenden Felder auszufüllen, ist das durchaus eine besorgniserregende Zahl. Einige Male wurden wir über die Gründe informiert (Krankheit oder gar Tod wichtiger Personen in der Gruppe, Mangel an Spielern oder Helfern). Manchmal wird auch nur alle zwei Jahre gespielt, und die "Null-Meldung" war turnusgemäß. Wir sind aber immer daran interessiert zu erfahren, warum die eine oder andere Gruppe nicht spielen konnte und wären auch hier für ein kurzes Stichwort dankbar.

Alles in allem jedoch auch dieses Jahr wieder eine große und bunte Vielfalt an Ideen, Werken und Inszenierungen in ganz Hessen, für die wir unseren Mitgliedsbühnen an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön sagen möchten!


[Veröffentlicht am 01.03.2016]




Ausgleichszahlungen für Drahtlosnutzer - Start Antragsverfahren DD II -

Liebe Theaterfreunde, Bühnenvorstände und Bühnentechniker,

bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) startet am 1. Dezember 2015 und am 1. Januar 2016 das Antragsverfahren über die Gewährung von Ausgleichszahlungen im Zuge der Digitalen Dividende II. Anbei eine Pressemitteilung der BAV, die Näheres zu dem Frequenzthema erläutert. Über die darin enthaltenen Links können Nutzer und Interessenten alle wichtigen Informationen über das Prozedere etc. bekommen. Bitte leiten Sie diese Information auch an die Bühnenvorstände weiter.

Für weitere Fragen steht Heribert Knecht, Vorsitzender VDF-Nord, gern zur Verfügung,
Kontakt: heribert.knecht[at]gmx.de

  Weitere Infos


[Veröffentlicht am 25.11.2015]





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